Volle Tische. Auch dienstags.

Markenentwicklung für Restaurants, Cafés und Bars, die nicht über den Preis konkurrieren wollen.

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Der Umsatz im deutschen Gastgewerbe liegt real fast 20 Prozent unter 2019, die Insolvenzen stiegen zuletzt um 17 Prozent. Wer sich in diesem Markt nicht unterscheidbar macht, konkurriert über den Preis — und verliert. Markenarbeit ist hier kein Imagethema, sondern die Voraussetzung dafür, Preise überhaupt durchsetzen zu können.

Zuletzt aktualisiert am 1. August 2026 · Verantwortlich: Jorge Ivan Companioni Garcia

Die Lage

Die Lage, ohne Beschönigung

Der Umsatz im deutschen Gastgewerbe lag im ersten Quartal 2026 real 5,1 Prozent unter dem Vorjahr — und 19,7 Prozent unter 2019. In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden 466 Insolvenzen angemeldet, 17 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Für drei von vier Betrieben sind die Personalkosten der größte Belastungsfaktor.

Quelle: DEHOGA-Zahlenspiegel I/2026

Wiedererkennung

Sätze, die wir in fast jedem Erstgespräch hören

  • „Wochenende läuft, unter der Woche ist tote Hose."

    Die Fixkosten laufen an sieben Tagen. Der Umsatz an zweien. Das geht rechnerisch nicht auf — und lässt sich nicht mit einer Happy Hour lösen.

  • „Ich kann die Preise nicht mehr erhöhen."

    Doch, können Sie. Aber nur, wenn die Gäste wissen, wofür sie zahlen. Ohne diesen Unterschied ist jede Erhöhung ein Grund, woanders hinzugehen.

  • „Ich finde kein Personal."

    Köche und Servicekräfte suchen sich ihren Arbeitgeber aus. Sie wählen Häuser, von denen sie schon gehört haben. Ihre Marke entscheidet mit, wer sich bei Ihnen bewirbt.

Der Denkfehler

Rabatte lösen das nicht. Sie beschleunigen es.

Der Reflex bei leeren Tischen ist der Rabatt. 2-für-1, Mittagsangebot, Gutscheinportal. Kurzfristig kommen Gäste. Langfristig passiert dreierlei: Die Marge sinkt, Sie ziehen Preisjäger an statt Stammgäste, und Sie lehren Ihre Gäste, dass Ihr regulärer Preis zu hoch ist. Ein Restaurant, das weiß, wofür es steht, braucht keinen Rabatt. Es hat einen Grund, den ein Gast weitererzählen kann.

Vorgehen

Drei Stufen, auf Ihren Betrieb übersetzt

01

Positionierung

Wofür steht Ihr Haus? Nicht „gute Küche, nette Leute" — das sagen alle. Sondern der eine Grund, aus dem jemand an drei anderen Lokalen vorbeigeht. Wir erarbeiten ihn mit Ihnen und Ihrem Team.

02

Markenaufbau

Aus der Position wird ein Auftritt: Name, Logo, Speisekarte, Schaufenster, Verpackung, Personalkleidung, Tonalität. Konsistent — vom Instagram-Post bis zur Rechnung.

03

Online-Präsenz

Website mit Reservierung, Google-Unternehmensprofil, Bewertungsaufbau, Social Media mit Substanz. Und eine Karriereseite, die Bewerbungen bringt.

Ergebnisse

Ein Beispiel aus der Praxis

JiGs

Gastronomie 2022 bis 2026

Von 32.000 auf 550.000 Euro Jahresumsatz.

Ausgangslage. JiGs war 2022 ein Burgerkonzept mit gutem Produkt und ohne Marke. 32.000 Euro Jahresumsatz. Bekannt war der Laden bei denen, die zufällig vorbeikamen — sonst bei niemandem.

Was wir gemacht haben. Wir haben JiGs von der Positionierung aus aufgebaut und die Marke seit 2022 durchgehend begleitet: Markenkern, Erscheinungsbild, Sprache — und daraus einen eigenen Kanalauftritt auf TikTok, YouTube und Instagram. Kein einzelner Kampagnenschub, sondern vier Jahre konsequent dieselbe Geschichte.

Jahresumsatz
32.000 € 550.000 €
2022 → 2026
Wachstumsfaktor
17,2-fach
in vier Jahren
Betreuung
durchgehend
seit 2022

Die Kanäle, die daraus entstanden sind — sehen Sie selbst nach:

Häufige Fragen

Was Betriebe aus dieser Branche fragen

Wir sind ein kleines Haus mit 40 Plätzen. Lohnt sich das?

Gerade dann. Je kleiner das Haus, desto wichtiger ist, dass die richtigen Gäste kommen. Bei 40 Plätzen entscheidet die Auslastung unter der Woche über das Jahresergebnis.

Wir haben schon Instagram und einen Google-Eintrag.

Gut. Die Frage ist, ob beides dieselbe Geschichte erzählt. In den meisten Fällen, die wir sehen, tut es das nicht — und dann arbeitet der eine Kanal gegen den anderen.

Was ist mit Lieferdiensten und Gutscheinportalen?

Beides kann Umsatz bringen und beides kostet Marge und Markenhoheit. Wir sagen Ihnen ehrlich, wann sich das rechnet und wann nicht.

Wie viel Zeit kostet mich das? Ich stehe selbst in der Küche.

Den Workshop — einen halben Tag, am besten an einem Ruhetag. Danach wenige Stunden im Monat. Wir arbeiten so, dass der Betrieb läuft.

Hilft mir das bei der Personalsuche?

Ja, und für viele unserer Gastro-Kunden ist das inzwischen der wichtigere Punkt. Es ist dieselbe Arbeit: Wer weiß, wofür er steht, kann auch sagen, warum man bei ihm arbeiten sollte.

Erstgespräch

30 Minuten, die Ihnen zeigen, wo Sie stehen

Kein Verkaufsgespräch. Wir sehen uns Ihre aktuelle Außenwirkung an und sagen Ihnen, was wir sehen. Was Sie damit machen, ist Ihre Sache.

Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden. Ihre Angaben verwenden wir ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Näheres in der Datenschutzerklärung.

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