Volle Auftragsbücher gab es mal. Jetzt zählt, wer bekannt ist.

Markenentwicklung für Elektro-, Sanitär-, Heizungs- und Klimabetriebe.

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Elektro- und SHK-Betriebe haben zwei Engpässe gleichzeitig: schrumpfende Auftragspolster und rund 80.000 offene Stellen allein im E-Handwerk. Beide lassen sich nicht mit mehr Werbung lösen, sondern nur mit einer Position, die Kunden und Bewerber gleichzeitig überzeugt. Der Auftragsbestand ist auf 12,3 Wochen gesunken, im SHK-Handwerk auf 11,5.

Zuletzt aktualisiert am 1. August 2026 · Verantwortlich: Jorge Ivan Companioni Garcia

Die Lage

Die Lage, ohne Beschönigung

Die E-Handwerke zählten 2025 rund 49.100 Betriebe mit 451.050 Beschäftigten und 88,2 Milliarden Euro Umsatz — leicht rückläufig. Der Auftragsbestand sank auf 12,3 Wochen, 46,5 Prozent der Betriebe haben offene Stellen. Im SHK-Handwerk fiel der Auftragsbestand auf 11,5 Wochen, rund vier Wochen unter Vorjahr; die Umsatzerwartung liegt bei minus 7,4 Prozent.

Quelle: ZVEH-Branchenkennzahlen 2025 und Herbstkonjunkturumfrage; ZVSHK-Konjunkturumfrage April 2026

Wiedererkennung

Sätze, die wir in fast jedem Erstgespräch hören

  • „Wir hatten 15 Jahre Kunden im Überfluss — jetzt ruft keiner mehr an."

    Eine ganze Unternehmergeneration hat den Betrieb im Nachfrageüberhang aufgebaut. Vertriebsprozess und Marke hat nie jemand gebraucht. Jetzt fehlen beide gleichzeitig.

  • „Ich finde keinen Monteur, der Betrieb nebenan schon."

    Bei rund 80.000 offenen Stellen im E-Handwerk und der Hälfte aller SHK-Betriebe mit Vakanzen entscheidet nicht das Gehalt, sondern die Bekanntheit als Arbeitgeber.

  • „Die Politik dreht mir alle zwei Jahre den Markt um."

    Der Absatz von Wärmeerzeugern brach im ersten Quartal 2025 um 32 Prozent ein, Wärmepumpen legten um 35 Prozent zu. Wer in Schulung und Lager investiert hat, trägt das Risiko.

Der Denkfehler

Leads kaufen macht es schlimmer, nicht besser.

Der Reflex bei Auftragsrückgang: Leadportale buchen, Google Ads hochdrehen. Das funktioniert nicht. Eingekaufte Leads sind preisvergleichend und drücken Sie in genau die Angebotsschlacht, aus der Sie raus wollen. Und Ihr Nadelöhr ist ohnehin nicht die Anfrage, sondern die Montagekapazität. Wer keine Leute hat, kauft mit jedem Lead nur mehr unbearbeitete Anfragen. Die richtige Reihenfolge ist umgekehrt: erst Position auf ein margenstarkes Segment, dann Arbeitgebermarke, dann Kapazität, dann Preisdurchsetzung.

Vorgehen

Drei Stufen, auf Ihren Betrieb übersetzt

01

Positionierung

Auf welches Segment richten Sie den Betrieb aus — Sanierung, Neubau, Gewerbe, Service, erneuerbare Wärme? Wir schärfen die Position so, dass sie für Kunden und für Bewerber trägt.

02

Markenaufbau

Aus der Position wird ein Auftritt: Logo, Fahrzeugbeschriftung, Arbeitskleidung, Angebotsvorlage, Baustellenschild. Überall dieselbe Aussage.

03

Online-Präsenz

Website mit echten Projekten, Google-Unternehmensprofil, und eine Karriereseite, die erklärt, warum man bei Ihnen anfangen sollte.

Ergebnisse

Ein Beispiel aus der Praxis

Für diese Branche ist noch kein Fallbeispiel freigegeben. Im Erstgespräch zeigen wir Ihnen vergleichbare Projekte.

Häufige Fragen

Was Betriebe aus dieser Branche fragen

Wir haben genug Arbeit. Warum jetzt?

Weil die Auftragspolster sinken und Sie keine Leute finden. Der Zeitpunkt für Markenarbeit ist, bevor der Druck existenziell wird — nicht danach.

Bringt uns das Wärmepumpen-Aufträge?

Möglicherweise. Wichtiger ist, dass Sie nicht von einer Förderkulisse abhängen. Eine Position, die auch ohne Zuschussprogramm trägt, ist das eigentliche Ziel.

Dürfen wir mit klimaneutral werben?

Ab dem 27.09.2026 nur noch mit anerkannter Zertifizierung. Pauschale Aussagen wie klimaneutral oder umweltfreundlich sind nach dem EmpCo-Umsetzungsgesetz untersagt, Kompensation allein genügt nicht. Wir formulieren so, dass es trägt.

Wir haben schon eine Website.

Die Frage ist, ob sie dieselbe Aussage trifft wie Ihre Fahrzeuge, Ihre Angebote und Ihre Stellenanzeigen. Meistens tut sie das nicht.

Hilft das bei Azubis?

Ja, und dort am stärksten. Im E-Handwerk fehlen rund 15.000 Auszubildende. Jugendliche und ihre Eltern entscheiden nach Bekanntheit, nicht nach Ausbildungsvergütung.

Erstgespräch

30 Minuten, die Ihnen zeigen, wo Sie stehen

Kein Verkaufsgespräch. Wir sehen uns Ihre aktuelle Außenwirkung an und sagen Ihnen, was wir sehen. Was Sie damit machen, ist Ihre Sache.

Wir melden uns innerhalb von 24 Stunden. Ihre Angaben verwenden wir ausschließlich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Näheres in der Datenschutzerklärung.

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